Einführung in das Eiskeilen
Wenn es um die Jagd nach großen Lachsen und Hechten geht, dann ist der Winter ein idealer Zeitpunkt, um aufs Eis hinauszugehen. Doch auch bei ruhiger Witterung kann man durchaus gute Beute machen. Besonders wenn man weiß, wie man mit den richtigen Geräten und Techniken vorgeht.
Richtig vorbereitet loslegen
Ein paar Grundkenntnisse sollten Sie haben, bevor Sie direkt aufs Eis hinausgehen. raetsel-contest.de Zuerst gilt es, sich über die lokale Fauna zu informieren. Welche Arten von Fischen sind an Ihrem Zielort anzutreffen? Welche Zeiten des Jahres sind günstig für die Jagd und welche nicht?
Ein weiteres wichtiges Detail ist der Zustand der Eisoberfläche. Hatte das Wetter im Laufe des Tages einen Wechsel, sodass der Eiskörper von einem Tag auf den andern weicher wird? In solchen Fällen sollte man zumindest vorsichtig sein und nicht zu hoffnungslos in die Tiefe gehen.
Zum anderen muss es noch erwähnt werden: Wann immer Sie das Eis betreten, ist es ratsam, einen Pflasterzahnbein bei sich zu haben. Diese Kleinigkeit kann einem Menschenleben retten. Oftmals wird man mit der größte Sicherheitsvorkehrung aufs Eishaus zugehen und plötzlich denkt niemand daran, dass die Eisoberfläche durch Risse oder Lochstellen anfällig für einen Bruch ist.
Wichtige Ausrüstungsgegenstände
Eiskelieren erfordert eine besondere Art von Ausrüstung. Zuerst sind wir auf ein Fischgerät angewiesen, das sich gut in den Boden des Eises gräbt und gleichzeitig stabil genug ist, um kleinste Schläge zu auffangen. Im Idealfall sollte das Gerät direkt mit einem Sensorturm versehen sein, der die kleinsten Bewegungen wahrnimmt.
Einen wichtigen Punkt stellen auch die Sitzmöglichkeiten dar, bei denen Sie sich bequem sitzen und die Umgebung überwachen können. Im Idealfall haben diese eine Eisschale oder ein Futterbrett integriert. Beim Sitzen mit einem Gerät ist es wichtig, dass dieses nicht allzu schwer zu tragen ist.
In jedem Fall gilt: Sie sollten sich gründlich in Ihre Ausrüstung vertrauen und wissen, wie sie richtig verwendet wird. Wichtige Anschlagszeiten müssen für Eiskelieren immer im Hinterkopf gehalten werden. Gleiches gilt für das richtige Spielzeug zur Aufzeichnung der Fänge.
Die Jagd selbst
Wenn Sie endlich aufs Eis gelangt sind, sollte sich Ihre Sorglosigkeit von da an nicht mehr sehen lassen. Zwar ist es sicherer so zu handeln und sich am Rand des Eises im Auge zu behalten, doch sobald man die ersten Bisszeichen sieht oder eine Fischstimmung vermutet, beginnt der Wettbewerb.
Falsche Bewegungen können ihn sehr schnell abkriegen. Das ist einerseits ein Problem für den Laien und andererseits ein Segen für erfahrene Eiskelner, da die großen Bisswinkel von hier aus immer leichter zu vermeiden sind als beim Angriff auf gefütterte Stellen.
Um sich während des Geschehens nicht in einem Fadenkreuz befinden zu müssen, sollte man den Turm mit entsprechender Sensorenachjustierung und anpassbarer Schnur verstärken. Das hilft auch dabei, kleinste Bewegungen im Wasser besser zu erkennen, sodass Sie frühzeitig bemerken können, wann die Beute kommt.
Fazit:
Im Grunde ist es alles nur noch eine Frage der Übung. Aber da wir ja wissen sollten, dass man sich immer darum kümmern muss, bevor er loslegt, bleibt nur, nachzudenken und seine Wissenswerte nicht zu vergessen oder zurückgestellt werden.
Wenn Sie nun zum ersten Mal das Eis betreten wollen, gilt es Ihnen klar im Kopf behalten, auf was Sie achten sollten. Einfach ein Gerät hineinwerfen und losen ist meist der erste Fehler junger Eiskelner und gerade dieser kann mit schwerwiegenden Folgen verbunden sein.
Währenddessen können erfahrene Kundschafter aus dem Fenster gucken, die ihr Eisklängetopf genau beobachtend wissen, wann und wie sie loslegen sollten.